AltisLife Polizei Regelwerk

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Regeln für die Polizei

Als Polizist trägst du eine große Verantwortung und bist ein wichtiger Bestandteil unserer Community. Eines der wichtigsten Ziele ist, das der Spielspaß immer oben bleibt. Neben den Admins bist du ebenso in einer sehr verantwortungsvollen Rolle, welcher du dir bewusst sein solltest. Unsere Polizisten sollen auf unserem Server eine Vorbildfunktion haben und den Anforderungen von 100% Roleplay gerecht werden.

Dies sind grundlegende Regeln für die Polizisten und deren Polizeiarbeit. Wer diese Regeln mehrmals verletzt, kann und muss mit einer Aberkennung seines Ranges, oder mit einer Suspendierung rechnen.

Befehlskette

Die Befehlskette ist unser Rangsystem und jeder Polizist muss diese akzeptieren. Zurechtweisungen sind immer nur vom Rang her abwärts möglich, niemals aufwärts. Rangniedere dürfen sich nur bei der höchsten Stelle, der Polizeileitung oder den Polizeiausbildern beschweren!

  • PHK+ | Polizeihauptkommissar mit Zulage
  • PHK | Polizeihauptkommissar
  • POK | Polizeioberkommissar
  • PK | Polizeikommissar
  • PKA | Polizeikommissaranwärter
  • PHM | Polizeihauptmeister
  • POM | Polizeiobermeister
  • PM | Polizeimeister
  • PMA | Polizeimeisteranwärter

Vorgesetztenverordnung

Grundsätzlich gilt: Der Befehlsgeber hat die Folgen eines Befehls zu verantworten. Gibt ein Vorgesetzter einem Untergebenen einen Befehl, der einem an diesen bereits erteilten Befehl widerspricht oder den zuerst erteilten Befehl in der Ausführung in bedeutendem Maß verzögert, so hat der Untergebene die Pflicht, den Vorgesetzten darauf hinzuweisen, dass er bereits einen anderen Auftrag hat. Der Befehlsgeber muss nun seinerseits prüfen, ob sein Auftrag wichtiger ist und entsprechend den Befehl wiederholen, oder den Auftrag einem anderen Beamten übertragen.

Der Untergebene muss immer dem zuletzt erfolgten Befehl Gehorsam leisten, es sei denn, dass dessen Ausführung eine Straftat beinhaltet oder einen schweren Verstoß gegen geltendes Völkerrecht bedeuten würde. Derartige Befehle darf er nicht ausführen. Befehle die gegen das Regelwerk, Polizeirichtlinien verstoßen oder gar die Menschenwürde verletzen, sollten/müssen nicht ausgeführt, sondern verweigert werden.

Sollten solche hier genannten Fälle eintreten, ist dies dem ersten Befehlsgeber so schnell wie möglich mitzuteilen. Der Untergebene ist hiermit aller Verantwortung entledigt, dass er den eigentlichen Befehl nicht ausgeführt hat. Im Jargon gibt es hierzu einen Spruch: „Melden macht frei und belastet den Vorgesetzten!"

Befehlsverantwortung

Verantwortung für Befehle trägt stets der Vorgesetzte. Erteilt er nämlich schuldhaft rechtswidrige Befehle, begeht auch er ein Dienstvergehen, das ebenfalls disziplinar geahndet werden kann. Darüber hinaus muss er unter bestimmten Umständen für die Folgen, sofern bei der Polizei ein Schaden entsteht, haften und Schadensersatz leisten.

In schweren Fällen können auch hier Konsequenzen drohen, wenn der Vorgesetzte vorsätzlich seine Befehlsbefugnis missbraucht. Weiterhin ist der Vorgesetzte verpflichtet, „Befehle angemessen durchzusetzen“. Hierbei geht es nicht nur um Befehle, die er selbst erteilt hat, sondern er muss auch für die Befolgung der Befehle sorgen, die andere Vorgesetzte für den Dienst gegeben haben, den er verantwortlich leitet.

Streifen und Aufgabengebiete

Die nachfolgende Beschreibung stellt die Aufgabengebiete der jeweiligen Polizeiränge dar.

  • Die Streifen werden von oben nach unten gefüllt.
  • Wenn man sich alleine im Dienst befindet gibt es nur die Marktplatzstreife.
  • Beamte mit dem Dienstrang eines PMA und PM dürfen abgesehen von der Marktplatzstreife alleine keine weiteren Streifen besetzen. Dies dient zur eigenen Sicherheit.
  • Streifen werden mit mindestens 2 und maximal 3 Mann besetzt. (2x Highranks und 1x Rang 1-3)
  • Erst wenn alle anderen Bodenstreifen besetzt sind, wird der Grenzposten besetzt.
  • Die Hellcat wird frühestens besetzt, wenn 3 Bodenstreifen unterwegs sind.
  • Der MH9 ist zunächst als fliegende Verstärkung der Bodenkräfte gedacht und nicht als Sniperplattform vorgesehen. Erst besetzen wenn eine Hellcat in der Luft ist.
  • Küstenwache ist erst möglich wenn mindestens 5 Bodenstreifen im Dienst sind.


Föderationsgebiet

Streifenpolizisten sowie dem SEK ist es nicht erlaubt sich in die von Rebellen beherrschte Föderation zu begeben.

Dennoch gibt es 2 Ausnahmen für das Föderationsgebiet::

  • Sollte Polizeieigentum in einer Serverperiode entwendet und ins Föderationsgebiet überführt werden, hat jeder Polizeibeamte das Recht mit allen Mitteln dieses Eigentum wiederzubeschaffen.
  • Sollte die GSG9 Verstärkung benötigen, dürfen angeforderte Einheiten ebenso Landübergreifend werden.

Bei Verstößen droht ein Disziplinarverfahren.

Kommunikation im Funkkanal

  • Man hat sich sofort im Funkkanal einzufinden sobald man den Dienst antritt.
  • Es herrscht IMMER ein respektvoller Umgangston.
  • Whisperlisten haben einwandfrei eingerichtet zu sein.
  • Sorgt dafür, dass ihr ein einwandfreies Mikrofon verwendet.
  • Die Absprache sollte klar und direkt sein, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Polizisten die NiD sind, haben in den Polizeikanälen nichts zu suchen.
  • Jeder Polizist hat das Recht auf Redefreiheit. (Ausnahme: Wichtige Einsätze)
  • Solltet ihr einer anderen Streife zur Unterstützung kommen, müsst ihr unverzüglich deren Funkbereich aufsuchen und nicht unnötig den Funkkanal zulabern.
  • Der Funk wird nur für wichtige Informationen verwendet. Private Gespräche haben dort nichts zu suchen.

Durchführung der Polizeiarbeit

  • Jeder Zivilist ist mit höchstem Respekt gegenüber zu treten.
  • Unangebrachtes Verhalten wird in keinster Weise toleriert.
  • Jeder Notruf sollte so schnell wie möglich bearbeitet werden.
  • Pflegt den Umgang mit den Kollegen der Feuerwehr.
  • Unterstützung der Kollegen hat immer Priorität.
  • Solltet ihr eine Person festnehmen, muss diese vernünftig abgearbeitet werden. Zu keinem Zeitpunkt darf eine gefesselte Person in der Walachei stehen gelassen werden.
  • Straftaten werden erst eingetragen, wenn der Ausweis gesehen und das Verhör beendet ist.
  • Es werden nur Straftaten aufgeschrieben, die auch wirklich passiert sind.
  • Sollte man gegenüber Zivilisten in massiver Unterzahl sein, wird kein Last Man Standing betrieben und man hat sich, sofern möglich zurückzuziehen.
  • Die Nutzung eines Tasers gilt nicht mehr als aggressive Handlung. Kündigt trotzdem den Gebrauch des Tasers an.
  • Primär sollte es immer das oberste Ziel sein, Situationen ohne Verletzte zu lösen. Daher nutzt den Taser.
  • Tödliche Gewalt darf nur bei ernstzunehmenden Verbrechen, oder um das Leben von in der Nähe befindlichen Polizisten und/oder Zivilisten zu schützen, angewendet werden.

Verhandlungen in Krisensituationen

  • Verhandlungen in Krisensituationen sollten durch den kompetentesten Beamten, im Regelfall von einem Bundespolizisten (oder höher) vor Ort durchgeführt werden. Im Zweifel entscheidet hier das Polizei-Einsatzkommando.

Kontrollen

Polizisten werden dazu aufgefordert Kontrollen an strategischen Punkten zu errichten, um illegale Aktivitäten zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen.

  • Eine Kontrolle muss aus drei oder mehreren Beamten bestehen und mindestens zwei Fahrzeuge sollten zum Blockieren der Straße genutzt werden.
  • Straßensperren dürfen nur auf Straßen errichtet werden und müssen nicht angekündigt oder markiert werden.

Checkpoints:

  • Der Grenzübergang darf erst besetzt werden, wenn alle Bodenstreifen im Dienst sind.
  • Die Polizei kann den Kontrollpunkt auch für längere Zeit besetzen.
  • Der Grenz-Kontrollpunkt sollte mit mindestens 4 Beamten besetzt sein, außerdem sollte ein gepanzertes Einsatzfahrzeug bereit stehen.
  • Beamte, egal welchen Rang sie letztendlich haben, sind nur dann berechtigt Fahrzeuge zu durchsuchen, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt. (z.B Rebellenkleidung etc.)
  • Sollte sich ein Fahrzeug aggressiv oder mit hohen Tempo der Grenze nähern, kann dies als ein Durchbruchsversuch gewertet werden. Notfalls darf dann mit Waffengewalt die Zerstörung der Reifen in Betracht gezogen werden, um das Fahrzeug zu stoppen.

Zentralbank

Sollte die Zentralbank ausgeraubt werden, haben alle Polizisten automatisch die Anweisung zur Zentralbank zu fahren um den Überfall zu vereiteln. Solltet ihr bereits Spieler festgenommen haben bzw. kontrolliert sie bereits, müsst ihr sie freilassen und darauf hinweisen nochmals Glück gehabt zu haben. Daraufhin habt ihr euch schnellstmöglich in einem der Einsatzchannel zu melden, wie vorgegangen werden soll. Es ist sicherzustellen, dass alle Kräfte die Möglichkeit einer effektiven und reibungslosen Kommunikation für die Dauer des taktischen Einsatzes erhalten.


  • Luftfahrzeuge, die über die Zentralbank fliegen, können dazu aufgefordert werden den Bereich zu verlassen, oder im Zweifelsfall ausgeschaltet werden.
  • Falls es keine Alternative gibt, darf gegen die Bankräuber tödliche Gewalt eingesetzt werden.
  • Die Polizei darf nicht blind in das Bankgebäude schießen. Sie müssen immer sicherstellen, dass sie nicht auf Unbeteiligte feuern.
  • Fahrzeuge die in einem Banküberfall involviert sind, dürfen von der Polizei zerstört werden.
  • Zivilisten, die die Polizei daran hindern den Bankraub zu vereiteln, können als Komplizen angesehen werden und müssen vorerst verhaftet werden.
  • Die New-Life-Regel ist nur während der Zentralbank und wenn sich weniger als 8 Polizisten auf dem Server befinden außer Kraft gesetzt. Bei Ignorierung dieser Regel ist eine Suspendierung unausweichlich.
  • Nachrückende Polizeibeamte welche sich während eines Bankraubs zum Dienst melden, dürfen an der laufenden Aktion nicht teilnehmen. Sollte die Flucht beginnen, dürfen diese maximal die Zentralbank wieder abschließen
  • Sämtliche Kräfte der Polizei dürfen für die Dauer des Zentralbanküberfalls mit Ausrüstung von Spezialeinheiten versehen werden. Nach Abschluss des Bankraubs sind diese Waffen und Ausrüstungsgegenstände zwingend wieder einer befugten Polizeieinheit zu übergeben.

Verhaltensweise Durchsuchungen

  • Zivilisten mit auffälliger Kleidung (Militärkleidung etc.) können durchsucht werden, ohne auch nur irgendein Verbrechen ausgeübt zu haben.
  • Fahrzeuge dürfen nur mit Zustimmung des Besitzers durchsucht werden. Liegt ein jedoch ein klarer Tatverdacht vor, Beispiel das Fahrzeug wurde in der Nähe eines Drogendealers gestoppt, kann auch ohne Zustimmung das Fahrzeug durchsucht werden.
  • Der Besitz illegaler Waffen (selbst im Rucksack) ist immer Strafbar und die Waffe kann beschlagnahmt werden. Ausnahme bilden die 4 Spawnstädte. Dort wird die Waffe nicht beschlagnahmt solange sie sich in dem Rucksack befindet. (Außer es liegt eine schwere Straftat wie Mord vor). Zudem ist das Tragen einer Vermummung in Kavala untersagt.

Polizeiausrüstung

  • Einsatzhelme werden ausschließlich nur bei Einsätzen getragen. (Ausnahme: Polizistinnen)
  • Das Tragen von unbefugten Waffen ist untersagt. (Ausnahme: In einem Gefecht hast du die Möglichkeit, dich neu zu bewaffnen. Dann ist jede für dich auffindbare Waffe zur Verteidigung erlaubt)
  • Das Abusen von Blend- oder Tränengasgranaten ist untersagt.
  • Das Nachtsichtgerät ist tagsüber im Rucksack zu verstauen.
  • Jeder Polizist darf regulär nur mit der Ausrüstung auf Streife gehen, wofür er auch die Freigabe besitzt. Eine Ausnahme bildet die Zentralbank. Dort darf auch Ausrüstung von ranghöheren Beamten ausgeteilt und eingesetzt werden.
  • Einem Beamten ist es NIEMALS erlaubt, einen Zivilisten mit Waffen zu versorgen. Sollte der Polizeirat davon Wind bekommen, ist mit einem Disziplinarverfahren zu rechnen.

Korruption

  • Ein Beamter hat sich niemals korrumpieren zu lassen. Sei dies in Form von Geldgeschenken, oder anderweitigen Dingen. Bei Verdacht dringend den Polizeirat verständigen.
  • Geiselnahmen mit entsprechenden Verhandlungen sind nicht als Korruption anzusehen.


New-Life (siehe auch §5 der allgemeinen Regeln)

  • Polizisten haben eine 20 Minütige New-Life-Regel bei RP-Vorfällen. Zählt nicht bei weniger als 2 Sterne. Es wird aber dringend auf die Verhältnismäßigkeit hingewiesen. Das ist kein Freifahrtschein unendlich oft zu kommen.
  • Dem Todesort darf sich dann nicht mehr in dieser Zeit genähert werden. Sollte sich die jeweilige Aktion auf einen anderen Ort verlagern, darf wieder eingegriffen werden. (Polizei-Nachschub-Simulation)


Als RP-Vorfälle gelten:

  • Überfälle auf Polizisten mit anschließendem Tod
  • Geiselnahmen
  • Stadt-/HQ-Angriffe
  • Hausraids oder Verteidigungen


Nicht als RP-Vorfälle gelten:

  • Tod durch Fahrzeugexplosion (Eigentlich kann man ja nicht wissen wer in dem Fahrzeug anwesend war).
  • Tod durch Erschießung ohne das auch nur auf irgendeine RP-Situation mit dem jeweiligen Beamten eingegangen wurde (RDM/VDM).


Wer diese Regeln nicht einhält, kann vom Polizeidienst suspendiert, oder bei mehrmaligem Verstoß dauerhaft davon ausgeschlossen werden. Die Polizeileitung hat in diesen Punkten das letzte Wort.